Clouduct: In die Cloud von 0 auf 100

Wenn wir ein neues Software Projekt anfangen, stellt sich schnell die Frage wo das Produkt denn eigentlich in Produktion gehen soll, und mittlerweile ist die Antwort oft in der Cloud. Doch würden wir uns, besonders im MVP, gerne auf die Entwicklung der wichtigsten Features unseres Produkts konzentrieren, statt auf Infrastructure as Code oder überhaupt erst die Einarbeitung in die große Bandbreite an angebotenen Cloud Services. Allerdings wollen wir auch nicht auf die Reproduzierbarkeit und mittelfristige Skalierbarkeit unserer Cloud Umgebung verzichten.

Mit unserem Produkt Clouduct wollen wir diese Probleme angehen und dem Nutzer einen einfachen Start für sein MVP geben, ohne auf die langfristigen Vorteile von Infrastructure as Code zu verzichten. Mit einem einfachen Command Line Interface wählt der Nutzer eines der verfügbaren Templates aus (z.B. Springboot auf AWS Beanstalk mit PostgreSQL) und kann so in wenigen Minuten die nötige Umgebung in der Cloud starten. Dabei wird für den Nutzer eine solide Codebasis für die Infrastruktur angelegt mit Hilfe von Terraform. So kann sich das Team zunächst auf die eigentliche Applikationsentwicklung konzentrieren, aber auch langfristig die gewünschte Infrastruktur erweitern und an kommende Bedürfnisse anpassen. Der erzeugte Code ist dabei schon z.B. auf potentielle Skalierbarkeit der Applikation in unterschiedliche Umgebungen (Entwicklung, QA, Produktion, ...) angelegt.

Clouduct entsteht aktuell hier: https://github.com/clouduct

Agnes Köhler
codecentric
Agnes arbeitet bei der codecentric AG in München als IT Consultant. Neben anderen Aufgaben in der Softwareentwicklung hat sie in verschiedenen Projekten Cloudinfrastruktur (AWS & GCP) mit aufgesetzt und gepflegt. Dabei legt sie besonders viel Wert auf Nachvollziehbarkeit, d.h. einfachen und verständlichen Code.